Informationen zum Coronavirus.

Aktuelle Hinweise, Maßnahmen und Empfehlungen.

Liebe Kunden,

jeder ist dazu aufgerufen die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Aus diesem Grund folgen wir dem Aufruf von Medizin und Politik und beschränken die persönlichen Kundenkontakte auf telefonische Erreichbarkeit. Selbstverständlich sind wir für Sie auch auf den klassischen Wegen wie Post, Fax oder E-Mail da. Darüber hinaus empfehlen wir jetzt ganz besonders die Nutzung unserer BKK Linde Service App. 

Unsere Kontaktdaten:

BKK Linde                                                     Telefon: +49 611 73666
Konrad-Adenauer-Ring 33                       Fax: +49 611 7366-610
65187 Wiesbaden                                      Mail: info@bkk-linde.de

Informationen zur BKK Linde Service App
Weltkugel mit Bandarole. Die Aufschrift ist Coronavirus.Weltkugel mit Bandarole. Die Aufschrift ist Coronavirus.

Was sollten Sie tun, wenn Sie fürchten, sich mit dem Coronavirus (COVID-19) infiziert zu haben?

Wenn Sie einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden.

Wenn Sie sich in einem vom Robert-Koch-Institut (RKI) ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermieden werden. Es wird zudem empfohlen nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten Sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise, einen Arzt aufsuchen. Unter der Rufnummer 116 117 erreichen Sie den bundesweiten Bereitschaftdienst.

Reisende aus Regionen, in denen Coronaerkrankungen vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie - nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen.

Beim Robert-Koch-Institut (RKI) finden Sie die neusten Einschätzungen, Lageberichte und Empfehlungen im Umgang mit dem Coronavirus. Die Informationen werden ständig aktualisiert und geben die aktuelle Situation wieder.

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Logo des Robert Koch InstitutsLogo des Robert Koch Instituts

Häufig gestellte Fragen Krankheitsverlauf und Schutz.

  1. Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.
  2. Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tagen beträgt.
  3. Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall.
  4. Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (ca. 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.
  5. In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Hingegen gibt es keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert.
  6. Zur chemischen Desinfektion sind Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit, mit dem Wirkungsbereich "begrenzt viruzid" (wirksam gegen behüllte Viren), "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" anzuwenden.
  7. Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung melden.

Hinweise zu Beitragsstundungen

Informationen über Maßnahmen bei der Beitragszahlung

Wer trägt die Kosten für den Coronaviren-Test?

Selbstverständlich wird bei der gesetzlichen Krankenversicherung die Versorgung bei einem begründeten Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung sichergestellt. Das schließt natürlich auch die medizinisch notwendige Diagnostik mit ein. Der behandelnde Arzt trifft in letzter Instanz die Entscheidung, ob getestet wird. Entscheidet er, dass der Test notwendig ist, zahlt die Krankenkasse (Quelle: Ärzteblatt). Als Orientierung dienen die Richtlinien des Robert-Koch-Institut (RKI) zur Verdachtsabklärung. Der GKV-Leistungskatalog passt sich bei der Laboruntersuchung auf das Coronavirus damit automatisch und laufend an die Veränderungen der vom RKI vorgenommenen Kriterien aufgrund der aktuellen Risikobewertung an.

Quelle: GKV Spitzenverband

Krankschreibung per Telefon

Die Krankschreibung per Telefon ist bei Corona-Verdacht für bis zu 14 Tage möglich.

Die Regelung gilt für Patienten, die leichte Erkrankungen der oberen Atemwege aufweisen und keine schwere Symptomatik vorweisen oder Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen. Die Anamnese zur Feststellung einer Arbeitsunfähigkeit kann durch telefonische Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Die Möglichkeit der telefonischen Anamnese wird ausdrücklich empfohlen. Sie entlastet Ärtze und verhindert die Ausbreitung des Virus über die Wartezimmer der Arztpraxen. Die Vereinbarung gilt rückwirkend ab dem 09. März 2020 und ist zunächst bis zum 23. Juni 2020 befristet.

Originalmeldung Bundesausschuss
Arzt hat eine AU in der HandArzt hat eine AU in der Hand

Krankengeld bei Kurzarbeit

Informationen und Regelungen von Krankengeld bei Kurzarbeit

Lohnfortzahlung bei Quarantäne?

Wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, zahlt in der Regel der Arbeitgeber. Das funktioniert wie bei der normalen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Bei der Quarantäne kann sich allerdings der Arbeitgeber das Geld im Nachhinein wieder von den Behörden zurückerstatten lassen.

Auch Selbstständige und Freiberufler haben einen Anspruch. Sie erhalten nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten Geld für ihren Verdienstausfall. Diese Entschädigung wird nach den letzten Jahreseinnahmen, die beim Finanzamt gemeldet wurden, berechnet.

Das Geld gibt es aber nur, wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt verhängt wurde. Wer sich krank fühlt und vermutet sich angesteckt zu haben, sollte auf keinen Fall in Eigenregie zuhause bleiben, sondern definitiv zum Arzt gehen oder zumindest dort anrufen. Außerdem ist auch eine offizielle Quarantäne kein Freibrief zum Nichtarbeiten. Wer Homeoffice machen kann und seine Arbeitsmittel zur Verfügung hat, der müsste auch in Quarantäne von zuhause aus arbeiten.

Quelle: www.swr.de

Hinweise zu Kurzarbeitergeld

Informationen, Regelungen und Berechnungsbeispiele zum Thema Kurzarbeit.

Quarantäne in Kita und Schule

Wenn Kindergärten und Schulen aus Vorsicht zum Infektionsschutz geschlossen sind, können Arbeitnehmer im Notfall zu Hause bleiben, um ihre Kinder zu betreuen, erklärt Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht aus Köln. Ob sie dann auch weiter ihr Gehalt bekommen, hängt aber davon ab, ob wirklich keine andere Betreuung möglich war.

Quelle: www.sueddeutsche.de

Wichtige Hinweise für Reisende

Das Coronavirus hat weitreichende Auswirkungen für Reisende. Tagesaktuelle Informationen erhalten Reisende direkt beim Auswärtigen Amt. Dort finden Sie auch die derzeitigen Reisewarnungen und alle Informationen zum Rückholprogramm für deutsche Reisende in besonders betroffenen Gebieten.

Was bei den Themen Einreiseverbote, Einreisestopp, Reisebeschränkungen und Quarantäneauflagen zu beachten ist, hat die ARD-Fachredaktion zudem in einen ausführlichem Artikel zusammengefasst. Außerdem finden Sie sämtliche Regelungen zu Stornierungen und Flugausfällen. 

Auswärtiges AmtARD Homepage
Passport mit Hut und Spritze liegen auf einer WeltkartePassport mit Hut und Spritze liegen auf einer Weltkarte

Aufruf zur Blutspende

Um einem coronabedingten Engpass mit Blutkonserven vorzubeugen, möchten wir Sie dazu ermutigen Blut zu spenden bzw. sich mit Thema näher vertraut zu machen. Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, wann und wo Sie spenden können und weitere hilfreiche Informationen finden Sie auf der Homepage des Deutschen Roten Kreuzes. 

Zum Deutschen Roten Kreuz
Reagenzgläser gefüllt mit Blut Reagenzgläser gefüllt mit Blut