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Versicherte, deren Erkrankung es ihnen unmöglich macht, bestimmte Verrichtungen selbst oder von einer anderen im Haushalt lebenden Person durchführen zu lassen, können häusliche Krankenpflege in Anspruch nehmen.

Ältere Dame lächelte in die KameraÄltere Dame lächelte in die Kamera

Voraussetzungen:

Häusliche Krankenpflege kann verordnet werden, wenn dies zusätzlich zur ärztlichen Behandlung erforderlich ist, um

  • eine stationäre Krankenhausbehandlung zu vermeiden oder die Dauer zu verkürzen oder
  • eine Krankenhausbehandlung angezeigt aber nicht durchführbar
    ist oder
  • wenn sie zur Sicherung des Ziels der ärztlichen Behandlung erforderlich ist

Leistungsumfang

  1. die Behandlungspflege wie z.B. Medikamentenabgabe, Injektionen oder Verbandswechsel
  2. die Grundpflege wie beispielsweise Körperpflege, Bewegung, Hilfe bei der Ernährung
  3. die hauswirtschaftliche Versorgung wie z. B. Kochen, Wohnung aufräumen oder Einkaufen

Abrechnung

In welchem Umfang und für welche Dauer welche Verrichtungen verordnet und genehmigt werden können, ist in den Richtlinien zwischen Krankenkassen und Ärzten festgelegt.

Leistungen der häuslichen Krankenpflege sind Sachleistungen. Die angefallen Kosten rechnen die Pflegedienste direkt mit der Krankenkasse ab. Nur Pflegedienste, die einen entsprechenden Versorgungsvertrag mit den Kassen geschlossen haben, dürfen die häusliche Krankenpflege auch erbringen. Festgelegt wird in diesen Verträgen auch die Vergütung, die für die einzelnen Verrichtungen zu zahlen ist.

Für Leistungen der häuslichen Krankenpflege muss eine Zuzahlung von 10 Euro je ärztlicher Verordnung bezahlt werden, zusätzlich werden für die ersten 28 Tage je Kalenderjahr 10 Prozent der Kosten als Eigenanteil fällig. Die Zuzahlungen werden von den Krankenkassen berechnet und eingezogen.

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