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Laufen in der kalten Jahreszeit: Fit und motiviert durch den Winter

Kategorie: Winter: Tipps & Infos

Lesedauer: 5 Minuten

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Wenn die Tage kurz sind, die Sonne sich selten zeigt und es draußen kalt ist, fällt es oft schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden. Doch genau jetzt lohnt es sich, aktiv zu bleiben: Regelmäßiges Laufen stärkt das Immunsystem, hebt die Stimmung und bringt frische Energie in die dunkle Jahreszeit. Mit dem richtigen Outfit, etwas Vorbereitung und einer guten Portion Motivation wird das Laufen bei Kälte nicht nur erträglich – sondern richtig erfrischend.

Laufen in der kalten Jahreszeit: Fit und motiviert durch den Winter

Glücklich durch frische Luft

Bewegung an der frischen Luft wirkt wie natürliches Antidepressivum. Der Körper schüttet Serotonin aus – das Hormon, das uns ausgeglichener und zufriedener macht. Besonders an grauen Tagen ist das ein echter Stimmungsbooster. Also lieber regelmäßig rausgehen, statt zu warten, bis der Stress überhandnimmt – die Natur hilft, den Kopf freizubekommen und die Laune zu heben.

Starkes Immunsystem und mehr Energie

Wer sich täglich mindestens 30 Minuten draußen bewegt, ist nachweislich seltener krank. Das Immunsystem wird gestärkt, und das Gehirn profitiert von der Extraportion Sauerstoff – das steigert Konzentration und Leistungsfähigkeit.
Auch Sonnenlicht, selbst hinter Wolken, trägt zur Vitamin-D-Produktion bei. Das stärkt die Knochen, verbessert das Wohlbefinden und hilft gegen Wintermüdigkeit. Es muss also kein strahlender Sonnentag sein – selbst ein kurzer Lauf unter grauem Himmel tut gut.

Gesund bleiben – auch bei Minusgraden

Solange das Thermometer nicht unter minus zehn Grad sinkt, ist Laufen auch im Winter unbedenklich. Die Bewegung stärkt sogar das Immunsystem. Bei sehr kalter Luft kann die Lunge jedoch gereizt werden – dann lieber eine gemütliche Walking-Runde einlegen oder eine kürzere Strecke laufen.

Muskeln aufbauen, Gewicht reduzieren, Risiken senken

Regelmäßige Bewegung stärkt die Muskulatur und verbrennt Energie – auch in Ruhephasen. Laut WHO sollten sich Erwachsene mindestens 150 Minuten pro Woche moderat oder 75 Minuten intensiv bewegen.
Das Ziel im Winter: Gleichmäßiges, entspanntes Laufen statt Intervalltraining. Wichtig ist außerdem, sich gut aufzuwärmen – bei Kälte brauchen Muskeln länger, um „in Schwung“ zu kommen. Starten Sie also locker und beenden Sie den Lauf langsam – das ist gut für Regeneration und Kreislauf.

Routine hilft gegen den Schweinehund

Dunkelheit, Nässe, Kälte – im Winter sind die Ausreden vielfältig. Eine feste Routine hilft, dranzubleiben. Plane deine Läufe an festen Tagen oder verabreden Sie sich mit Laufpartnern. Gemeinsam fällt es leichter, und die Bewegung wird zur Selbstverständlichkeit.

Die richtige Kleidung macht den Unterschied

Kälte ist keine Ausrede – nur eine Frage der Ausrüstung.
Im Winter gilt: nicht zu dick anziehen, sondern clever kombinieren. Der Zwiebellook mit atmungsaktiver Funktionskleidung hält warm, ohne dass Sie überhitzen. Dazu gehören Mütze oder Stirnband, Handschuhe, Schal oder hoher Kragen und wasserdichte Laufschuhe mit gutem Grip. So bleiben Sie trocken, warm und sicher unterwegs.

Sehen und gesehen werden

Wenn Sie im Dunkeln laufen, gilt: Sicherheit hat Vorrang. Eine Stirnlampe sorgt für Sicht, reflektierende Kleidung dafür, dass Sie andere wahrnehmen. Helle Farben oder neonfarbene Accessoires erhöhen die Sichtbarkeit zusätzlich – und können sogar richtig stylisch aussehen.

Fazit: Bewegung ist das beste Mittel gegen den Winterblues

Laufen im Winter stärkt Körper und Geist. Es braucht ein bisschen Überwindung, aber der Effekt lohnt sich: Sie bleiben fit, schützen Ihr Immunsystem und tun aktiv etwas für Ihre mentale Gesundheit. Also: Schuhe schnüren, Mütze auf – und raus in die frische Winterluft.