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Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)

  • digitaler "gelber Schein"
  • automatischer Versand an Krankenkasse
  • Weiterleitung an Arbeitgeber in Planung
Elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)
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Elektronischer Krankenschein

Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) ersetzt die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung („gelber Schein“). Seit dem 01.01.2022 wurde die eAU flächendeckend eingeführt. Allerdings sind einige Arztpraxen technisch noch nicht in der Lage, die eAU auszustellen und zu verarbeiten.

Daher existiert ein Ersatzverfahren, wonach einzelne Arztpraxen nach der Richtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) noch Papierbescheinigungen ausstellen dürfen. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr behandelnder Arzt elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellt, fragen Sie bitte in Ihrer Praxis nach.

Mittelalter Arzt bespricht Röntgenbild mit einer Patientin

Wie funktioniert die eAU?

  1. Sie nehmen den Arzttermin wahr.
  2. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin stellt die Arbeitsunfähigkeit fest.
  3. Ihr Arzt bzw. Ärztin übermittelt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch an die BKK Linde.
  4. Sie erhalten jeweils einen Ausdruck für Ihren Arbeitgeber und für Ihre eigenen Unterlagen.
  5. Sie reichen Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung selbst bei Ihrem Arbeitgeber.
Arzt hat eine AU in der Hand

Vorteile der eAU

Die Vorteile der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung liegen klar auf der Hand:

  • Weniger Aufwand
  • Schnelle Übermittlung
  • Verlust von Bescheinigungen ausgeschlossen
  • Nachweispflicht für Versicherte entfällt
  • Datensicherheit
Ein Mann und ein Arzt sitzen auf einer Liege und besprechen sich

Weiterführende Informationen zur eAU

Wer kennt es nicht? Wenn man krank ist, möchte man oft am liebsten im Bett bleiben. Bisher waren noch weitere Wege zu erledigen, wie der Versand der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an die Krankenkasse und den Arbeitgeber.

Mit der eAU sollen Versicherte entlastet und die Datenübermittlung im Gesundheitswesen vereinfach werden. So können Sie sich auf Ihre Genesung konzentrieren, während Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin, die BKK Linde und bald auch Ihr Arbeitgeber verpflichtet sind, ihre Bescheinigung via Datentransfer zu übermitteln bzw. anzunehmen.

Bisher waren Versicherte in der Pflicht, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an die Krankenkasse und Arbeitgeber weiterzuleiten. Die Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung übernimmt nun Ihr Arzt/ Ihre Ärztin, indem diese elektronisch an die Krankenkasse weitergeleitet wird.

Anbindung der Arbeitgeber (2023)

Ab dem 01.01.2023 sollen auch die Arbeitgeber in das System der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung eingebunden werden. Der Arztbesuch soll dann im Idealfall wie folgt ablaufen:

  1. Sie nehmen den Arzttermin wahr
  2. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin stellt die Arbeitsunfähigkeit fest
  3. Ihr Arzt bzw. Ärztin übermittelt die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung elektronisch an die BKK Linde
  4. Die BKK Linde übermittelt Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung an Ihren Arbeitgeber
  5. Sie erhalten einen Ausdruck für Ihre eigenen Unterlagen

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat eine Informationsbroschüre erstellt, welche Sie hier einsehen können.

Oft gestellte Fragen zur eAU

  1. Sofern Ihnen Ihr Arzt/ Ihre Zahnärztin die eAU übermittelt, sind Sie nicht mehr in der Pflicht, Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bei der BKK Linde einzureichen. Die Übermittlung an den Arbeitgeber obliegt bis zum 31.12.2022 noch Ihnen, da Arbeitgeber erst ab 01.01.2023 zur Annahme der eAU verpflichtet sind. Noch nicht alle Arbeitgeber sind technisch in der Lage, elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen zu empfangen.
  2. Die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung unterliegt bei der Übermittlung besonderem Schutz. Sie erfolgt über die Telematikinfrastruktur, welche eigens für den Datenaustausch im Gesundheitswesen wurde. Auf die Telematikinfrastruktur haben nur Personen oder Institutionen aus dem Gesundheitswesen Zugriff. Verstärkt wird der Schutz ihrer sensiblen Gesundheitsdaten durch eine besondere Verschlüsselung, die zusätzlich angewandt wird.
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